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Autobatterie im Winter: Warum sie oft schlappmacht – und was hilft

today20. Januar 2026 22

Hintergrund
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    Abspielen vom Radio-Beitrag der Radionews Redaktion

Wir sind morgens spät dran, es muss schnell gehen – und dann springt das Auto einfach nicht an. Laut der aktuellen ADAC-Pannenstatistik ist die Starterbatterie die häufigste Ursache für Autopannen. Das gilt nicht nur für klassische Verbrenner, sondern auch für E-Autos. Gerade in der kalten Jahreszeit häufen sich die Ausfälle.

Warum das so ist und wie Autofahrerinnen und Autofahrer ihre Batterie besser pflegen können, erklärt Stefan Miltenberger von Banner Batterien.

Warum ist die Batterie so oft der Grund für Pannen?

Die Autobatterie hat heute deutlich mehr zu leisten als früher. Neben der Beleuchtung versorgt sie zahlreiche Komfort- und Sicherheitssysteme – etwa Sitz- und Heckscheibenheizung, Klimaanlage, Radio oder Assistenzsysteme. Besonders problematisch sind lange Standzeiten und viele Kurzstrecken: Die Batterie entlädt sich, bekommt aber nicht genug Zeit, sich während der Fahrt wieder vollständig aufzuladen.

Kälte, Hitze – und ihre Folgen

Im Winter sinkt mit fallenden Temperaturen die Startleistung der Batterie. Gleichzeitig laufen viele zusätzliche Verbraucher, etwa Heizung, Licht oder Scheibenwischer. Das belastet die Batterie stark. Doch nicht nur Kälte ist ein Problem: Auch Hitze im Sommer kann der Batterie schaden. Hohe Temperaturen und Hitzestaus im Motorraum beschleunigen den Verschleiß. Wer sein Auto möglichst nicht dauerhaft in der prallen Sonne abstellt, kann die Lebensdauer der Batterie verlängern – und damit auch die Zuverlässigkeit im Winter verbessern.

Woran erkennt man eine schwächelnde Batterie?

Ein typisches Warnsignal zeigt sich bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik. Funktioniert diese plötzlich nicht mehr oder bleibt der Motor an der Ampel dauerhaft an, kann das auf einen schlechten Ladezustand hinweisen. Auch wenn der Motor beim Starten mehrere Anläufe braucht, ist Vorsicht geboten.

So kommt die Batterie gut durch den Winter

Um Pannen vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Batterie regelmäßig zu pflegen. Bei Fahrzeugen mit viel Stadtverkehr oder kurzen Fahrten kann es sinnvoll sein, die Batterie gelegentlich mit einem Ladegerät nachzuladen. Außerdem hilft es, elektrische Verbraucher bewusst zu nutzen: Sitz- und Scheibenheizungen nur so lange einschalten, wie sie wirklich gebraucht werden, und unnötige Dauerverbraucher vermeiden.

Fazit

Die Autobatterie ist ein zentrales Bauteil – und oft unterschätzt. Wer sie im Sommer wie im Winter im Blick behält, kann viele Pannen vermeiden und bleibt auch bei niedrigen Temperaturen mobil.

Weitere Informationen zur richtigen Batteriepflege gibt es unter bannerbatterien.com.

Geschrieben von: Enrico Sempert

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